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Grundschule Berlin-Lichterfelde
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1,2,3 - Worte kommt herbei! Deutsch lernen im Museum

Interkulturelles Sprachlernprojekt
Klassenstufe: Grundschule (Kl. 1 - 3)
Fächer: Kunst, Deutsch, Sachunterricht

Dieses Projektangebot richtet sich an Schülergruppen mit Migrationshintergrund, die im Rahmen des Ganztagsunterrichtes und in Ergänzung zum schulischen DaZ-Unterricht gezielt sprachlich gefördert werden wollen.
Das Museum bietet die Möglichkeit, die Chancengleichheit zu erhöhen und durch Nachhaltigkeit (6 Museumsbesuche) sprachliche und soziale Kompetenzen zu verbessern. Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Schüler und den schulischen Curricula dieser Altersstufe (u.a. Ich und du, Familie, Mein Körper, Gefühle, die fünf Sinne).

Angeboten werden 6 Themeneinheiten, die einzeln oder im Paket über eine Laufzeit von 6 Wochen einmal wöchentlich (vorzugsweise nachmittags) buchbar sind oder im Rahmen von Projektwochen bzw. Ferienveranstaltungen durchgeführt werden können.



1, 2, 3 – die H kam herbei!!!

Am 09.02.2012 machten wir, die H 123 der Mercator-Grundschule, uns auf den Weg zur Alten Nationalgalerie. Für viele Schüler und Schülerinnen unserer Klasse war es der erste Besuch der Stadtmitte sowie eines Museums überhaupt --- und dann öffnete SO ein Museum seine Türen – ein Bauwerk, dass die Kinder mit offenem Mund und weit geöffneten Augen betraten. In der Folge war es aber nicht nur die architektonische Großzügigkeit, die uns beeindruckte. Die Münder blieben auch vor den Exponaten geöffnet – über eine Stunde staunten die Schülerinnen und Schüler über die Höhe und das Licht in manchen Räumen, über Skulpturen aus hartem Stein und Bilder, die vor langer Zeit gemalt wurden.



















Die Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt und jede/r berichtete, welche Sprache(n) zu Hause gesprochen werden. Da kam einiges zusammen: Polnisch, Deutsch, Russisch, Arabisch, Ägyptisch, HELINS, Dänisch, Türkisch. Nachdem ein Gedicht zum Winter vorgetragen wurde, beginnt die Führung.










Ein kleines Mädchen steht barfuß in einer Wiese – wie ist wohl ihr Name?

Die Ideen der Kinder sind vielfältig, der Name „Heideprinzesschen“ erstaunt die kleinen Museumsbesucher. Sie sprechen über das Thema Kindheit vor 100 Jahren – womit spielen Kinder heute, womit spielten sie damals? Besaßen Kinder keine Schuhe? Besuchten sie eine Schule?











Die Museumspädagogin zeigt den Schülerinnen und Schülern ein gestricktes Püppchen  und Holzscheite. Die Kinder wissen sofort, was man mit den Baumstücken machen kann – BAUEN!

Dann versteckt Lara etwas hinter ihrem Rücken. Die anderen Kinder müssen die Augen schließen und weggucken.











Die Mitschüler/-innen müssen raten: „Ist es weich? Ist es hart? Ist es klein, groß, gewölbt … Was bedeutet ,gewölbt‘?“











Auf diese Weise lernen die Schüler/-innen den Wert von Adjektiven kennen – sie beschreiben nämlich Gegenstände! Amina errät, dass Lara eine Schnecke versteckt. Sie wird ans Ohr gehalten, um ein „Meeresrauschen“ ins Museum zu holen. (3443)











Mit einer Kopie der „Heideprinzessin“, 20 Kunstheften, einem Schneckengehäuse und einer Hausaufgabe im „Gepäck“ verließen wir die Alte Nationalgalerie - nicht zu vergessen das Frühstück im Bauch, das wir auf der Eingangstreppe noch verzehren durften.  



Nationalgalerie