Kontakt   Impressum   Links    Partner     Bildungsspender
Grundschule Berlin-Lichterfelde
Kontakt     Impressum     Links     Partner     Bildungsspender
Startseite Über uns Projekte Aktionen AGs Klassenaktivitäten Aktuelles Schulhort Förderverein Schulinspektion Schulstation Archiv

Gerhard Mercator, der eigentlich Gerhard De Kremer hieß, wurde am 05.03.1512 in Rupelmonde/Flandern geboren und verstarb am 02.12.1594 in Duisburg.

Er studierte Kosmografie, Mathematik, Philosophie und Astronomie. Nach seinem Studium arbeitete er als Landvermesser sowie Instrumentenbauer und wandte sich der Kartografie zu. Nachdem er als vermeintlicher Anhänger der Reformation gefangen und eingekerkert wurde, siedelte er 1552 nach Duisburg über. 1563 wurde Mercator zu seiner großen Freude zum Kartografen des Herzogtums Kleve ernannt.


Er erwarb sich schnell einen sehr guten Ruf, besonders wegen seiner 1569 vollendeten großen Wandkarte der Welt. Die Weltkarte war 2,08 m lang und 1,31 m hoch und somit für die Seefahrt viel zu unhandlich. Man zerschnitt die Karte daher in 29 Blätter und fügte sie dann zu einem Buch zusammen, dem ersten gedruckten See-Atlas.

Da die Schiffswege aber immer länger und gefährlicher wurden, war der Bedarf an winkeltreuen Karten, die man für die Navigation einsetzen konnte, immer größer. Gerhard Mercator fand die Lösung der Probleme: Über einen Globus stellte er so einen Zylinder, dass die Erdeam Äquator berührt wurde. Danach zeichnete er alle Punkte von dem Globus auf den Zylinder und rollte diesen anschließend ab. Der Weltkarte legte Mercator ein neues Netz von Längen- und Breitengraden auf, so dass die Seefahrer nach einem vereinfachten

Berechnungssystem ihren gewünschten Kurs halten konnten.

Mercator hatte so die erste ebene, winkeltreue Karte der Erde entwickelt. Diese winkeltreuen Kartenprojektionen werden nach ihm Mercator-Projektionen genannt.

Auch der Begriff Atlas für ein Sammelwerk geographischer Karten geht auf Mercator zurück.


Wer war eigentlich M e r c a t o r