Papier schöpfen im Technikmuseum

Am Dienstag besuchten wir das Technik-Museum.
Am Eingang gab es viele interessante Dinge zu sehen. Oben an der Decke hing ein kleines altes Flugzeug aus der Kriegszeit, rechts neben dem Eingang stand ein kleines altes Käfertaxi aus Mexikocity. Nachdem alle sich den Käfer und das Flugzeug ansahen, haben wir unsere Rucksäcke in eine Kiste gelegt.
Dann sind wir eine Pferdetreppe hoch gelaufen. Oben war ein Stall, der zu einer Papierfabrik umfunktioniert wurde.

Herr Martin Schröder hat uns gezeigt, wie man Büttenpapier herstellt. In einem großen Holztopf rührte er eine weiße Masse. Diese weiße Masse war Baumwolle, die sich unten im Holztopf gesammelt hatte, und sich jetzt im Wasser verteilte. Dann hat Martin ein Sieb genommen und es mit Schwung einmal eingetunkt, durch das Wasser gezogen und dann wieder herausgeholt. Jetzt schüttelte er das Sieb ein bisschen, so dass das Wasser heraus tropfte. Nun legte er das nasse Blatt Papier auf eine Filzmatte und darüber noch eine Filzmatte. Anschließend wurde das Papier mit dem Filz noch in eine Pressmaschine gelegt und gepresst. Das ganze Wasser ist durch einen Schlauch an der Seite in ein Becken geflossen und wird noch mal verwendet.

 

Nach dem Pressen wird das Papier aufgehängt, und ist nach fünf Stunden fertig. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe konnte endlich selbst Papier herstellen, und die andere ging ins Museum. Die „Papiergruppe“ bildete noch mal kleine Gruppen. Jeder durfte drei Papiere schöpfen und sie dann zum Trocknen aufhängen. Die andere Gruppe hat in dieser Zeit in einem kleinen Heft gearbeitet und sich Otto Lilienthals ersten Fluggleiter angeschaut. Dann mussten wir leider gehen, weil ein starkes Gewitter kam. Es war ein toller Ausflug.

(Jill 4a)