Ausflug zum Waldspielplatz im Grunewald

In der dritten Novemberwoche  machte die Klasse C 1,2,3 einen Ausflug zum Grunewald. Zuerst liefen wir zur Endhaltestelle des 186er Bus, wo jeder sich auf dem Oberdeck in Ruhe seinen Platz suchen konnte. Von Rathaus Steglitz ging es mit der S-Bahn weiter bis zum Bahnhof ‚Schlachtensee’.

Fröhlich schnatternd und aufgeregt liefen die Kinder die vielen Holzstufen hinunter zum See und entschieden sich für den längeren, aber aufregenderen Weg zum Waldspielplatz. Zuerst liefen wir am See entlang, bis Frau Klee sich plötzlich „in die Büsche schlug“ und querfeldein lief. Die Mädchen und Jungen folgten ihr auf dem Fuß und klettern über Äste und Unmengen Blätter hinterher. So gelangten wir auf den oberen Weg entlang des Sees. Dort veranstalteten einige Jungen eine wilde Blätterschlacht, an der sich nach kurzer Zeit auch die Mädchen beteiligten.Auf Baumstämmen sitzend wurde eine erste Stärkung eingenommen und eine Handvoll Jungen nutzte die Gelegenheit auf Bäume zu klettern. Als wir weiterliefen, kamen uns immer wieder Hunde entgegen und obwohl einige Kinder aus der Klasse Angst hatten, liefen sie doch tapfer weiter.

Nach einer Stunde Fußmarsch machten sich die ersten Ermüdungserscheinungen bei einzelnen Kindern bemerkbar und es kam leiser Protest auf, der jedoch beim Anblick des Waldspielplatzes verflog.

Es wurde geschaukelt, auf ein Zelt aus Ästen geklettert, auf Reifen balanciert und natürlich gegessen und getrunken. Leider fing es an zu regnen, da es aber sowieso an der Zeit war, den Heimweg anzutreten, machten wir uns auf den Weg.

 

Nachdem wir den Wald verlassen hatten, liefen wir den Fischerhüttenweg hoch zum 184er Bus. Jetzt wurden die Proteste einiger „erschöpfter“ Kinder allerdings lauter. Die anschließende Busfahrt wurde daher genutzt, sich etwas auszuruhen. Einige Kinder nutzen die Zeit auch zum Zählen der noch zu fahrenden Haltestellen. Nach einem letzten Umsteigen fuhren wir wieder mit dem 186er Bus zurück zur Schule, wo wir gegen 13.00 Uhr vollzählig, gesund und munter bzw. erschöpft von so viel frischer Luft und dem Herumtoben ankamen.